Texas Instruments TXN
Was macht Texas Instruments?
Texas Instruments entwickelt, fertigt und vertreibt Halbleiter für Elektronikentwickler und Gerätehersteller weltweit. Das Geschäft gliedert sich in zwei Segmente: Analog und Embedded Processing. Das Analog-Segment umfasst Leistungshalbleiter wie Batteriemanagement, Spannungswandler, Regler und Schalter sowie Signalketten-Produkte, die reale Signale erfassen, aufbereiten und in Daten umwandeln. Embedded Processing liefert Mikrocontroller und Prozessoren, die in Geräten Steuerungs- und Rechenaufgaben übernehmen.
Die Produkte kommen in Industrie, Automobil, Unterhaltungselektronik, Kommunikationstechnik und Unternehmenssystemen zum Einsatz. Das Portfolio ist sehr breit und wird an eine große Zahl von Kunden verkauft, ein erheblicher Teil läuft über Online-Direktvertrieb und Distributoren. Im Wettbewerb zeichnet sich das Unternehmen durch eigene Fertigung auf großen Wafern, langlebige Produktlebenszyklen und eine große Produktvielfalt aus. Zu den Wettbewerbern zählen andere Analog- und Mikrocontroller-Anbieter wie Analog Devices, Infineon, NXP und STMicroelectronics.
Score-Profil
Rang gegenüber Halbleiter (41 Unternehmen). 10 = Spitze der Gruppe, 5 = Mitte. Berechnet aus den Kennzahlen unten, ohne KI.
Kennzahlen im Branchenvergleich
Bei Profitabilität und Qualität liegt Texas Instruments im Spitzenfeld der Gruppe Halbleiter (8,5/10). Beim Wachstum liegt das Unternehmen über dem Durchschnitt der Gruppe Halbleiter (6,7/10). Bei der Bewertung (je höher, desto günstiger) liegt die Aktie unter dem Durchschnitt der Gruppe Halbleiter (3,9/10). Bei der Finanzkraft liegt Texas Instruments im Mittelfeld der Gruppe Halbleiter (5,1/10).
| Kennzahl | Aktie | Median Gruppe | Einordnung |
|---|---|---|---|
| KGV (erwartet) | 26,9x | 21,2x | besser als 32 % |
| KGV (aktuell) | 40,2x | 50,9x | besser als 64 % |
| PEG-Ratio | 0,9x | 0,9x | besser als 51 % |
| EV/EBITDA | 26,9x | 26,0x | besser als 44 % |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 13,6x | 7,9x | besser als 30 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 14,8x | 5,8x | besser als 19 % |
| Umsatzwachstum | 27,7 % | 21,7 % | besser als 65 % |
| Gewinnwachstum | 77,0 % | 10,6 % | besser als 69 % |
| Bruttomarge | 60,2 % | 53,2 % | besser als 74 % |
| Operative Marge | 47,6 % | 14,0 % | besser als 89 % |
| Nettomarge | 34,3 % | 7,8 % | besser als 89 % |
| Eigenkapitalrendite | 39,7 % | 7,2 % | besser als 89 % |
| Verschuldungsgrad (D/E) | 70,7 % | 31,5 % | besser als 16 % |
| Liquidität 3. Grades | 5,6x | 3,2x | besser als 82 % |
| Free-Cashflow-Rendite | 1,7 % | 1,0 % | besser als 56 % |
| Dividendenrendite | 2,0 % | 1,2 % | – |
| Ausschüttungsquote | 73,7 % | 42,4 % | – |
| Beta | 1,34 | 1,83 | – |
Bewertung: Was ist Texas Instruments wert?
Zwei Bewertungswege – ein Discounted-Cashflow-Modell und die Bewertung mit den Median-Multiplikatoren der Branche – ergeben für Texas Instruments eine Modell-Spanne von 148,87 USD bis 299,52 USD je Aktie.
29 Analysten, mittlere Empfehlung „Kaufen“, durchschnittliches Kursziel 336,86 USD (+8,7 %).
Die vollständige DCF-Matrix, den Reverse-DCF (welches Wachstum der Kurs voraussetzt) und Szenarien enthält die Pro-Analyse.
Wovon das Geschäft abhängt
- Die Nachfrage aus Industrie- und Automobilelektronik bestimmt maßgeblich Absatz und Auslastung der Fertigung.
- Ein breites Portfolio mit langen Produktlebenszyklen sorgt für wiederkehrende Umsätze bei einer großen, diversifizierten Kundenbasis.
- Eigene Fertigungskapazitäten und deren Auslastung beeinflussen Kostenstruktur, Margen und den freien Mittelzufluss.
Risiken
- Die Halbleiterbranche ist zyklisch, weshalb Nachfrageschwankungen Umsatz und Auslastung der Fabriken spürbar belasten können.
- Hohe Investitionen in eigene Fertigungskapazitäten binden Kapital und wirken bei schwacher Nachfrage belastend auf die Profitabilität.
- Handelsbeschränkungen, geopolitische Spannungen und der Wettbewerb chinesischer Anbieter können das internationale Geschäft beeinträchtigen.
Worauf du bei Texas Instruments achten solltest
Der freie Cashflow im Verhältnis zum Umsatz ist besonders aussagekräftig, weil er zeigt, wie viel nach den hohen Fertigungsinvestitionen für Aktionäre übrig bleibt.