Arm Holdings ARM
Was macht Arm Holdings?
Arm Holdings entwickelt und lizenziert Prozessorarchitekturen und zugehöriges geistiges Eigentum, vor allem für CPUs, aber auch für Grafik- und KI-Beschleuniger (GPU, NPU) sowie Systembausteine wie Interconnects. Ergänzt wird das Angebot durch vorintegrierte Compute-Subsysteme, Entwicklungswerkzeuge und Software. Arm fertigt selbst keine Chips, sondern stellt Designs und Befehlssatzarchitekturen bereit, auf deren Basis andere Unternehmen ihre Produkte entwickeln.
Einnahmen entstehen aus Lizenzgebühren beim Zugang zu Technologie sowie aus Royalties, die auf jeden produzierten Chip mit Arm-Technologie anfallen. Kunden sind Halbleiterhersteller, Gerätehersteller und Cloud-Anbieter, die Chips für Smartphones, Unterhaltungselektronik, Industrie- und IoT-Anwendungen, Rechenzentren, Netzwerke, Automobil und Robotik einsetzen. Im Wettbewerb profitiert Arm von einem weit verbreiteten Software-Ökosystem und hoher Energieeffizienz der Architektur. Konkurrenz besteht durch die x86-Architektur etablierter Anbieter, durch die offene Architektur RISC-V sowie durch Eigenentwicklungen großer Kunden.
Score-Profil
Rang gegenüber Halbleiter (41 Unternehmen). 10 = Spitze der Gruppe, 5 = Mitte. Berechnet aus den Kennzahlen unten, ohne KI.
Kennzahlen im Branchenvergleich
Bei Profitabilität und Qualität liegt Arm Holdings über dem Durchschnitt der Gruppe Halbleiter (6,5/10). Beim Wachstum liegt das Unternehmen über dem Durchschnitt der Gruppe Halbleiter (6,4/10). Bei der Bewertung (je höher, desto günstiger) liegt die Aktie im unteren Fünftel der Gruppe Halbleiter (1,0/10). Bei der Finanzkraft liegt Arm Holdings über dem Durchschnitt der Gruppe Halbleiter (6,1/10).
| Kennzahl | Aktie | Median Gruppe | Einordnung |
|---|---|---|---|
| KGV (erwartet) | 76,9x | 21,2x | besser als 4 % |
| KGV (aktuell) | 243,2x | 50,9x | besser als 9 % |
| PEG-Ratio | 1,8x | 0,9x | besser als 22 % |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 48,9x | 7,9x | besser als 4 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 29,2x | 5,8x | besser als 1 % |
| Umsatzwachstum | 22,4 % | 21,7 % | besser als 55 % |
| Gewinnwachstum | 108,3 % | 10,6 % | besser als 74 % |
| Bruttomarge | 97,5 % | 53,2 % | besser als 99 % |
| Operative Marge | 7,6 % | 14,0 % | besser als 28 % |
| Nettomarge | 20,3 % | 7,8 % | besser als 70 % |
| Eigenkapitalrendite | 13,4 % | 7,2 % | besser als 65 % |
| Verschuldungsgrad (D/E) | 5,6 % | 31,5 % | besser als 74 % |
| Liquidität 3. Grades | 5,3x | 3,2x | besser als 77 % |
| Free-Cashflow-Rendite | 0,5 % | 1,0 % | besser als 31 % |
| Dividendenrendite | 0,0 % | 1,2 % | – |
| Ausschüttungsquote | 0,0 % | 42,4 % | – |
| Beta | 3,79 | 1,83 | – |
Bewertung: Was ist Arm Holdings wert?
Für Arm Holdings liefern die Daten derzeit keine belastbare Modell-Spanne (z. B. negativer Free Cashflow oder fehlende Vergleichswerte). Die Pro-Analyse ordnet die Bewertung in diesem Fall qualitativ ein.
40 Analysten, mittlere Empfehlung „Kaufen“, durchschnittliches Kursziel 290,70 USD (+23,2 %).
Die vollständige DCF-Matrix, den Reverse-DCF (welches Wachstum der Kurs voraussetzt) und Szenarien enthält die Pro-Analyse.
Wovon das Geschäft abhängt
- Die Zahl der ausgelieferten Chips mit Arm-Technologie bestimmt die Royalty-Einnahmen und damit den wiederkehrenden Kern des Geschäfts.
- Der Wechsel auf neuere Architekturgenerationen und komplexere Designs erhöht typischerweise den Royalty-Satz je Chip.
- Wachsende Nachfrage nach energieeffizienter Rechenleistung in Rechenzentren, KI-Anwendungen und Automobilelektronik erweitert die Einsatzfelder der Architektur.
Risiken
- Die Nachfrage hängt vom Zyklus der Smartphone- und Elektronikmärkte ab, in denen Chipstückzahlen stark schwanken können.
- Offene Alternativen wie RISC-V und Eigenentwicklungen großer Kunden können Lizenzverhandlungen und Marktanteile unter Druck setzen.
- Geopolitische Spannungen, Exportbeschränkungen und die Abhängigkeit von wenigen großen Kunden können Umsatz und Planbarkeit beeinträchtigen.
Worauf du bei Arm Holdings achten solltest
Der Royalty-Umsatz im Verhältnis zum Gesamtumsatz ist aussagekräftig, da er die wiederkehrende, mit Chipvolumen und Technologiegeneration verknüpfte Ertragsbasis von einmaligen Lizenzerlösen trennt.