RTX RTX
Was macht RTX?
RTX ist ein US-amerikanischer Luft- und Raumfahrt- sowie Rüstungskonzern, der Systeme und Dienstleistungen für zivile, militärische und staatliche Kunden weltweit anbietet. Das Geschäft gliedert sich in drei Segmente: Collins Aerospace liefert Bordsysteme wie Energieversorgung, Klimatisierung, Flugsteuerung, Sensorik, Kabinenausstattung und Triebwerkskomponenten. Pratt & Whitney entwickelt und fertigt Flugzeugtriebwerke für Verkehrs-, Geschäfts- und Militärflugzeuge. Raytheon steuert Raketen, Luftverteidigungs- und Radarsysteme sowie Sensorik und Effektoren bei.
Ein wesentlicher Teil der Erträge stammt aus dem Servicegeschäft. Triebwerke und Bordsysteme bleiben über Jahrzehnte im Einsatz und erzeugen wiederkehrende Einnahmen aus Wartung, Ersatzteilen und Instandsetzung. Im Wettbewerb gehört RTX zu den größten Anbietern der Branche. Bei Triebwerken konkurriert das Unternehmen vor allem mit GE Aerospace und Rolls-Royce, bei Verteidigungssystemen mit Lockheed Martin, Northrop Grumman und anderen Rüstungskonzernen. Hohe technische Eintrittsbarrieren, lange Zulassungsprozesse und große installierte Flotten stützen die Marktstellung.
Score-Profil
Rang gegenüber Luftfahrt & Verteidigung (36 Unternehmen). 10 = Spitze der Gruppe, 5 = Mitte. Berechnet aus den Kennzahlen unten, ohne KI.
Kennzahlen im Branchenvergleich
Bei Profitabilität und Qualität liegt RTX über dem Durchschnitt der Gruppe Luftfahrt & Verteidigung (6,5/10). Beim Wachstum liegt das Unternehmen über dem Durchschnitt der Gruppe Luftfahrt & Verteidigung (6,1/10). Bei der Bewertung (je höher, desto günstiger) liegt die Aktie im Mittelfeld der Gruppe Luftfahrt & Verteidigung (4,8/10). Bei der Finanzkraft liegt RTX unter dem Durchschnitt der Gruppe Luftfahrt & Verteidigung (4,0/10).
| Kennzahl | Aktie | Median Gruppe | Einordnung |
|---|---|---|---|
| KGV (erwartet) | 24,3x | 24,3x | besser als 50 % |
| KGV (aktuell) | 31,8x | 29,4x | besser als 46 % |
| PEG-Ratio | 2,2x | 1,5x | besser als 29 % |
| EV/EBITDA | 17,3x | 18,3x | besser als 53 % |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 2,8x | 3,1x | besser als 60 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 3,8x | 3,7x | besser als 49 % |
| Umsatzwachstum | 11,1 % | 13,3 % | besser als 46 % |
| Gewinnwachstum | 34,0 % | 8,9 % | besser als 76 % |
| Bruttomarge | 21,1 % | 22,4 % | besser als 46 % |
| Operative Marge | 15,5 % | 10,7 % | besser als 81 % |
| Nettomarge | 8,8 % | 7,0 % | besser als 76 % |
| Eigenkapitalrendite | 12,9 % | 11,9 % | besser als 59 % |
| Verschuldungsgrad (D/E) | 54,8 % | 52,5 % | besser als 43 % |
| Liquidität 3. Grades | 1,0x | 2,1x | besser als 7 % |
| Free-Cashflow-Rendite | 3,1 % | 1,4 % | besser als 71 % |
| Dividendenrendite | 1,5 % | 0,8 % | – |
| Ausschüttungsquote | 45,9 % | 26,9 % | – |
| Beta | 0,31 | 0,96 | – |
Bewertung: Was ist RTX wert?
Zwei Bewertungswege – ein Discounted-Cashflow-Modell und die Bewertung mit den Median-Multiplikatoren der Branche – ergeben für RTX eine Modell-Spanne von 153,27 USD bis 244,72 USD je Aktie.
23 Analysten, mittlere Empfehlung „Kaufen“, durchschnittliches Kursziel 229,17 USD (+17,0 %).
Die vollständige DCF-Matrix, den Reverse-DCF (welches Wachstum der Kurs voraussetzt) und Szenarien enthält die Pro-Analyse.
Wovon das Geschäft abhängt
- Die Nachfrage nach Flugzeugen und die Flugstunden der Airlines bestimmen Neugeschäft und das margenstarke Servicegeschäft bei Triebwerken und Bordsystemen.
- Staatliche Verteidigungshaushalte und sicherheitspolitische Lage treiben Aufträge für Raketen, Luftverteidigung und Sensorik im Raytheon-Segment.
- Eine große installierte Basis an Triebwerken und Systemen sichert über lange Laufzeiten wiederkehrende Einnahmen aus Ersatzteilen und Wartung.
Risiken
- Qualitätsprobleme bei Triebwerken können aufwendige Rückrufe, Inspektionen und Entschädigungszahlungen an Kunden nach sich ziehen.
- Die Abhängigkeit von Regierungsaufträgen birgt Risiken durch Haushaltsentscheidungen, Programmverschiebungen, Festpreisverträge und politische Auflagen.
- Lieferkettenengpässe und Produktionsprobleme bei Zulieferern können Auslieferungen verzögern und die Profitabilität belasten.
Worauf du bei RTX achten solltest
Der Auftragsbestand ist besonders aussagekräftig, da er bei langen Programmlaufzeiten die künftige Auslastung in Verteidigung und Zivilluftfahrt sichtbar macht.