GE Aerospace GE
Was macht GE Aerospace?
GE Aerospace entwickelt, fertigt und wartet Triebwerke für zivile und militärische Flugzeuge. Hinzu kommen Triebwerkskomponenten sowie Avionik- und Antriebssysteme. Das Unternehmen ist in zwei Segmente gegliedert: Commercial Engines & Services und Defense & Propulsion Technologies. Kunden sind Fluggesellschaften, Flugzeughersteller, Leasinggesellschaften, Betreiber der Geschäftsluftfahrt sowie Regierungen und Streitkräfte.
Das Geschäftsmodell beruht auf dem Verkauf von Neutriebwerken und einem langlebigen Servicegeschäft. Wartung, Reparatur, Überholung und der Verkauf von Ersatzteilen begleiten ein Triebwerk über Jahrzehnte und sind meist deutlich profitabler als der Erstverkauf. Im Wettbewerb gehört das Unternehmen zu den wenigen Anbietern großer Verkehrsflugzeugtriebwerke und verfügt über eine sehr große installierte Basis. Es konkurriert unter anderem mit Pratt & Whitney und Rolls-Royce und arbeitet teils in Gemeinschaftsunternehmen, etwa mit Safran. Hohe Zulassungs- und Entwicklungskosten sowie lange Produktzyklen schaffen erhebliche Eintrittsbarrieren.
Score-Profil
Rang gegenüber Luftfahrt & Verteidigung (36 Unternehmen). 10 = Spitze der Gruppe, 5 = Mitte. Berechnet aus den Kennzahlen unten, ohne KI.
Kennzahlen im Branchenvergleich
Bei Profitabilität und Qualität liegt GE Aerospace im Spitzenfeld der Gruppe Luftfahrt & Verteidigung (8,7/10). Beim Wachstum liegt das Unternehmen im Mittelfeld der Gruppe Luftfahrt & Verteidigung (5,2/10). Bei der Bewertung (je höher, desto günstiger) liegt die Aktie im unteren Fünftel der Gruppe Luftfahrt & Verteidigung (1,8/10). Bei der Finanzkraft liegt GE Aerospace unter dem Durchschnitt der Gruppe Luftfahrt & Verteidigung (2,4/10).
| Kennzahl | Aktie | Median Gruppe | Einordnung |
|---|---|---|---|
| KGV (erwartet) | 32,3x | 24,3x | besser als 22 % |
| KGV (aktuell) | 34,4x | 29,4x | besser als 31 % |
| PEG-Ratio | 3,4x | 1,5x | besser als 10 % |
| EV/EBITDA | 27,4x | 18,3x | besser als 22 % |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 5,9x | 3,1x | besser als 19 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 17,8x | 3,7x | besser als 7 % |
| Umsatzwachstum | 15,9 % | 13,3 % | besser als 54 % |
| Gewinnwachstum | 8,9 % | 8,9 % | besser als 50 % |
| Bruttomarge | 30,1 % | 22,4 % | besser als 74 % |
| Operative Marge | 18,5 % | 10,7 % | besser als 87 % |
| Nettomarge | 17,3 % | 7,0 % | besser als 90 % |
| Eigenkapitalrendite | 50,2 % | 11,9 % | besser als 96 % |
| Verschuldungsgrad (D/E) | 116,0 % | 52,5 % | besser als 15 % |
| Liquidität 3. Grades | 1,0x | 2,1x | besser als 1 % |
| Free-Cashflow-Rendite | 2,0 % | 1,4 % | besser als 54 % |
| Dividendenrendite | 0,6 % | 0,8 % | – |
| Ausschüttungsquote | 20,2 % | 26,9 % | – |
| Beta | 1,37 | 0,96 | – |
Bewertung: Was ist GE Aerospace wert?
Zwei Bewertungswege – ein Discounted-Cashflow-Modell und die Bewertung mit den Median-Multiplikatoren der Branche – ergeben für GE Aerospace eine Modell-Spanne von 140,28 USD bis 226,71 USD je Aktie.
21 Analysten, mittlere Empfehlung „Starker Kauf“, durchschnittliches Kursziel 378,43 USD (+25,7 %).
Die vollständige DCF-Matrix, den Reverse-DCF (welches Wachstum der Kurs voraussetzt) und Szenarien enthält die Pro-Analyse.
Wovon das Geschäft abhängt
- Die Zahl der Flugstunden und Flugzyklen bestimmt maßgeblich die Nachfrage nach Wartung, Reparatur und Ersatzteilen.
- Auslieferungen neuer Verkehrsflugzeuge der Flugzeughersteller erweitern die installierte Triebwerksbasis und sichern künftige Serviceerträge.
- Verteidigungsbudgets und militärische Beschaffungsprogramme treiben die Nachfrage im Segment Defense & Propulsion Technologies.
Risiken
- Die Abhängigkeit von Produktionsraten der Flugzeughersteller und von Lieferketten kann Auslieferungen und Margen belasten.
- Schwächen im Luftverkehr, etwa durch Krisen, Pandemien oder Konjunktureinbrüche, mindern das Servicegeschäft spürbar.
- Technische Probleme oder Haltbarkeitsmängel bei Triebwerken können hohe Gewährleistungs- und Nachrüstkosten sowie Reputationsschäden verursachen.
Worauf du bei GE Aerospace achten solltest
Das Verhältnis von Service- zu Neumaschinenumsatz und die Entwicklung der Segmentmarge sind aufschlussreich, weil das wiederkehrende Servicegeschäft die Ertragskraft prägt.