Novo Nordisk NVO
Was macht Novo Nordisk?
Novo Nordisk ist ein dänischer Pharmakonzern, der Medikamente erforscht, herstellt und weltweit vertreibt. Der Schwerpunkt liegt auf chronischen Erkrankungen, vor allem Diabetes und Adipositas. Das Segment Obesity and Diabetes Care umfasst Insuline, GLP-1-basierte Therapien und Produkte für kardiovaskuläre Indikationen. Hinzu kommen Injektionshilfen wie smarte Insulinpens sowie orale Darreichungsformen zur Gewichtsregulierung.
Im Segment Rare Disease bietet das Unternehmen Präparate gegen seltene Blutgerinnungsstörungen, seltene Hormonerkrankungen und für die Hormonersatztherapie an. Umsätze entstehen überwiegend durch den Verkauf verschreibungspflichtiger Medikamente an Großhändler, Apotheken und Gesundheitssysteme. Im Wettbewerb gehört Novo Nordisk zu den führenden Anbietern im Diabetes- und Adipositasmarkt und konkurriert dort vor allem mit großen internationalen Pharmakonzernen. Wettbewerbsvorteile ergeben sich aus Forschungskompetenz, Produktionskapazitäten für Peptidtherapien, Patentschutz und etablierten Beziehungen zu Ärzten und Kostenträgern.
Score-Profil
Rang gegenüber Pharma (15 Unternehmen). 10 = Spitze der Gruppe, 5 = Mitte. Berechnet aus den Kennzahlen unten, ohne KI.
Kennzahlen im Branchenvergleich
Bei Profitabilität und Qualität liegt Novo Nordisk im Spitzenfeld der Gruppe Pharma (9,0/10). Beim Wachstum liegt das Unternehmen unter dem Durchschnitt der Gruppe Pharma (2,7/10). Bei der Bewertung (je höher, desto günstiger) liegt die Aktie über dem Durchschnitt der Gruppe Pharma (7,2/10). Bei der Finanzkraft liegt Novo Nordisk im Mittelfeld der Gruppe Pharma (5,9/10).
| Kennzahl | Aktie | Median Gruppe | Einordnung |
|---|---|---|---|
| KGV (erwartet) | 11,1x | 15,2x | besser als 70 % |
| KGV (aktuell) | 9,4x | 31,0x | besser als 96 % |
| PEG-Ratio | 4,4x | 2,8x | besser als 25 % |
| EV/EBITDA | 1,5x | 13,7x | besser als 97 % |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 0,5x | 4,3x | besser als 97 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 5,1x | 6,8x | besser als 61 % |
| Umsatzwachstum | 2,1 % | 4,7 % | besser als 23 % |
| Gewinnwachstum | -20,6 % | 0,0 % | besser als 30 % |
| Bruttomarge | 82,0 % | 74,2 % | besser als 90 % |
| Operative Marge | 42,5 % | 27,9 % | besser als 90 % |
| Nettomarge | 35,4 % | 10,4 % | besser als 97 % |
| Eigenkapitalrendite | 59,8 % | 20,0 % | besser als 83 % |
| Verschuldungsgrad (D/E) | 63,3 % | 128,4 % | besser als 70 % |
| Liquidität 3. Grades | 0,9x | 1,3x | besser als 10 % |
| Free-Cashflow-Rendite | 22,3 % | 4,4 % | besser als 97 % |
| Dividendenrendite | 4,7 % | 2,3 % | – |
| Ausschüttungsquote | 45,1 % | 62,4 % | – |
| Beta | 0,38 | 0,33 | – |
Bewertung: Was ist Novo Nordisk wert?
Zwei Bewertungswege – ein Discounted-Cashflow-Modell und die Bewertung mit den Median-Multiplikatoren der Branche – ergeben für Novo Nordisk eine Modell-Spanne von 52,36 USD bis 52,36 USD je Aktie.
12 Analysten, mittlere Empfehlung „Halten“, durchschnittliches Kursziel 44,96 USD (+17,4 %).
Die vollständige DCF-Matrix, den Reverse-DCF (welches Wachstum der Kurs voraussetzt) und Szenarien enthält die Pro-Analyse.
Wovon das Geschäft abhängt
- Die Nachfrage nach GLP-1-basierten Therapien gegen Diabetes und Adipositas bestimmt maßgeblich Umsatz und Ergebnis.
- Ausreichende Produktionskapazitäten und Lieferfähigkeit entscheiden darüber, wie viel Nachfrage in tatsächlichen Umsatz umgesetzt werden kann.
- Erstattungsregelungen von Krankenversicherern und Gesundheitssystemen beeinflussen Marktzugang, Verschreibungsvolumen und erzielbare Preise.
Risiken
- Zunehmender Wettbewerb durch konkurrierende Abnehmpräparate und Nachahmerprodukte kann Marktanteile und Preise unter Druck setzen.
- Politischer und regulatorischer Preisdruck, insbesondere im US-Markt, kann die Profitabilität der wichtigsten Produkte belasten.
- Die starke Abhängigkeit von wenigen Wirkstoffen erhöht die Anfälligkeit bei Patentabläufen, Sicherheitsthemen oder gescheiterten Studien.
Worauf du bei Novo Nordisk achten solltest
Die operative Marge zeigt, wie gut das Unternehmen Preisdruck, hohe Forschungsausgaben und den Kapazitätsausbau durch Skaleneffekte der Kernprodukte ausgleicht.