Microsoft MSFT
Was macht Microsoft?
Microsoft entwickelt und vertreibt Software, Cloud-Dienste und Geräte für Privatkunden, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen weltweit. Das Angebot reicht von Betriebssystemen und Serveranwendungen über Entwicklerwerkzeuge bis hin zu Spielen und Hardware wie PCs, Tablets und Konsolen. Das Geschäft gliedert sich im Kern in drei Bereiche: Produktivität und Geschäftsprozesse mit Microsoft 365, Teams, Exchange, Power BI und Copilot, die Cloud-Sparte mit Azure und Serverprodukten sowie ein Segment für persönliches Computing mit Windows, Geräten, Xbox und Suchmaschinenwerbung.
Ein großer Teil der Erlöse stammt aus wiederkehrenden Abonnements und Lizenzverträgen mit Unternehmenskunden, was die Kundenbindung stärkt. Im Wettbewerb gehört Microsoft neben Amazon Web Services und Google Cloud zu den größten Anbietern von Cloud-Infrastruktur. Bei Büro- und Kollaborationssoftware nimmt das Unternehmen eine marktbeherrschende Stellung ein. Die enge Verzahnung von Anwendungen, Cloud, Sicherheitslösungen und künstlicher Intelligenz erlaubt es, Produkte zu bündeln und bestehende Kundenbeziehungen auszubauen.
Score-Profil
Rang gegenüber Infrastruktur-Software (50 Unternehmen). 10 = Spitze der Gruppe, 5 = Mitte. Berechnet aus den Kennzahlen unten, ohne KI.
Kennzahlen im Branchenvergleich
Bei Profitabilität und Qualität liegt Microsoft über dem Durchschnitt der Gruppe Infrastruktur-Software (7,7/10). Beim Wachstum liegt das Unternehmen über dem Durchschnitt der Gruppe Infrastruktur-Software (6,0/10). Bei der Bewertung (je höher, desto günstiger) liegt die Aktie unter dem Durchschnitt der Gruppe Infrastruktur-Software (3,6/10). Bei der Finanzkraft liegt Microsoft unter dem Durchschnitt der Gruppe Infrastruktur-Software (3,2/10).
| Kennzahl | Aktie | Median Gruppe | Einordnung |
|---|---|---|---|
| KGV (erwartet) | 22,4x | 17,2x | besser als 37 % |
| KGV (aktuell) | 29,6x | 33,1x | besser als 57 % |
| PEG-Ratio | 1,7x | 1,6x | besser als 36 % |
| EV/EBITDA | 20,6x | 21,1x | besser als 54 % |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 11,9x | 3,8x | besser als 19 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 8,9x | 5,5x | besser als 32 % |
| Umsatzwachstum | 17,7 % | 15,7 % | besser als 55 % |
| Gewinnwachstum | 31,7 % | 0,0 % | besser als 64 % |
| Bruttomarge | 67,9 % | 72,6 % | besser als 41 % |
| Operative Marge | 45,1 % | 11,6 % | besser als 93 % |
| Nettomarge | 40,3 % | 11,9 % | besser als 93 % |
| Eigenkapitalrendite | 34,0 % | 15,2 % | besser als 80 % |
| Verschuldungsgrad (D/E) | 29,1 % | 19,0 % | besser als 48 % |
| Liquidität 3. Grades | 1,2x | 1,5x | besser als 35 % |
| Free-Cashflow-Rendite | 0,4 % | 3,2 % | besser als 13 % |
| Dividendenrendite | 0,7 % | 1,0 % | – |
| Ausschüttungsquote | 19,8 % | 31,4 % | – |
| Beta | 1,10 | 1,03 | – |
Bewertung: Was ist Microsoft wert?
Zwei Bewertungswege – ein Discounted-Cashflow-Modell und die Bewertung mit den Median-Multiplikatoren der Branche – ergeben für Microsoft eine Modell-Spanne von 407,02 USD bis 544,09 USD je Aktie.
53 Analysten, mittlere Empfehlung „Starker Kauf“, durchschnittliches Kursziel 605,12 USD (+14,0 %).
Die vollständige DCF-Matrix, den Reverse-DCF (welches Wachstum der Kurs voraussetzt) und Szenarien enthält die Pro-Analyse.
Wovon das Geschäft abhängt
- Die Nachfrage nach Cloud-Infrastruktur und Plattformdiensten wie Azure bestimmt maßgeblich das Wachstum des Unternehmens.
- Wiederkehrende Abonnements für Microsoft 365 und verwandte Dienste sichern planbare Erlöse und hohe Kundenbindung.
- Die Integration von KI-Funktionen in bestehende Produkte kann Preisniveau und Nutzung je Kunde erhöhen.
Risiken
- Der Ausbau von Rechenzentren und KI-Infrastruktur erfordert hohe Investitionen, die Margen und Kapitalrendite belasten können.
- Kartell- und Regulierungsverfahren sowie Datenschutzauflagen können Bündelungsstrategien und Geschäftspraktiken einschränken.
- Starker Wettbewerb bei Cloud und KI sowie Abhängigkeit von Partnern wie OpenAI bergen strategische Unsicherheiten.
Worauf du bei Microsoft achten solltest
Das Umsatzwachstum und die operative Marge des Cloud-Segments sind besonders aussagekräftig, weil sie zeigen, ob hohe Infrastrukturinvestitionen profitabel in Erlöse umgesetzt werden.