Johnson & Johnson JNJ
Was macht Johnson & Johnson?
Johnson & Johnson ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Sitz in den USA. Das Unternehmen erforscht, entwickelt, produziert und vertreibt verschreibungspflichtige Arzneimittel sowie medizintechnische Produkte. Die Geschäftstätigkeit gliedert sich in die zwei Segmente Innovative Medicine und MedTech.
Im Segment Innovative Medicine stehen Therapiegebiete wie Onkologie, Immunologie, Neurowissenschaften, pulmonale Hypertonie, Infektionskrankheiten sowie Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen im Mittelpunkt. Die Produkte gelangen über Großhändler, Apotheken, Krankenhäuser und medizinisches Fachpersonal zu den Patienten. MedTech umfasst Produkte für Chirurgie, Orthopädie, Kardiovaskulär und Augenheilkunde, die vor allem an Kliniken und Ärzte verkauft werden. Im Wettbewerb zählt J&J zu den größten diversifizierten Anbietern der Branche. Die Kombination aus Pharma und Medizintechnik verteilt das Risiko breiter als bei reinen Arzneimittelherstellern, verlangt aber hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung in beiden Bereichen.
Score-Profil
Rang gegenüber Pharma (15 Unternehmen). 10 = Spitze der Gruppe, 5 = Mitte. Berechnet aus den Kennzahlen unten, ohne KI.
Kennzahlen im Branchenvergleich
Bei Profitabilität und Qualität liegt Johnson & Johnson im Mittelfeld der Gruppe Pharma (4,3/10). Beim Wachstum liegt das Unternehmen unter dem Durchschnitt der Gruppe Pharma (3,7/10). Bei der Bewertung (je höher, desto günstiger) liegt die Aktie unter dem Durchschnitt der Gruppe Pharma (2,1/10). Bei der Finanzkraft liegt Johnson & Johnson unter dem Durchschnitt der Gruppe Pharma (3,9/10).
| Kennzahl | Aktie | Median Gruppe | Einordnung |
|---|---|---|---|
| KGV (erwartet) | 23,3x | 15,2x | besser als 10 % |
| KGV (aktuell) | 41,1x | 31,0x | besser als 35 % |
| PEG-Ratio | 3,0x | 2,8x | besser als 46 % |
| EV/EBITDA | 19,6x | 13,7x | besser als 10 % |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 6,6x | 4,3x | besser als 17 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 8,0x | 6,8x | besser als 39 % |
| Umsatzwachstum | 5,9 % | 4,7 % | besser als 70 % |
| Gewinnwachstum | -95,9 % | 0,0 % | besser als 3 % |
| Bruttomarge | 67,8 % | 74,2 % | besser als 23 % |
| Operative Marge | 25,7 % | 27,9 % | besser als 43 % |
| Nettomarge | 16,2 % | 10,4 % | besser als 57 % |
| Eigenkapitalrendite | 20,0 % | 20,0 % | besser als 50 % |
| Verschuldungsgrad (D/E) | 54,8 % | 128,4 % | besser als 77 % |
| Liquidität 3. Grades | 1,0x | 1,3x | besser als 23 % |
| Free-Cashflow-Rendite | 2,8 % | 4,4 % | besser als 17 % |
| Dividendenrendite | 2,0 % | 2,3 % | – |
| Ausschüttungsquote | 80,1 % | 62,4 % | – |
| Beta | 0,21 | 0,33 | – |
Bewertung: Was ist Johnson & Johnson wert?
Zwei Bewertungswege – ein Discounted-Cashflow-Modell und die Bewertung mit den Median-Multiplikatoren der Branche – ergeben für Johnson & Johnson eine Modell-Spanne von 150,59 USD bis 242,48 USD je Aktie.
22 Analysten, mittlere Empfehlung „Kaufen“, durchschnittliches Kursziel 279,41 USD (+3,1 %).
Die vollständige DCF-Matrix, den Reverse-DCF (welches Wachstum der Kurs voraussetzt) und Szenarien enthält die Pro-Analyse.
Wovon das Geschäft abhängt
- Der Erfolg patentgeschützter Kernmedikamente in Onkologie und Immunologie bestimmt maßgeblich Umsatz und Ertrag des Pharmasegments.
- Neue Zulassungen und Indikationserweiterungen aus der eigenen Forschungspipeline sichern langfristig das Wachstum und gleichen auslaufende Patente aus.
- Die Nachfrage nach Operationen und Eingriffen in Kliniken beeinflusst den Absatz der MedTech-Produkte in Chirurgie, Orthopädie und Kardiovaskulär.
Risiken
- Patentabläufe und das Aufkommen von Generika oder Biosimilars können bei umsatzstarken Medikamenten zu deutlichen Erlösrückgängen führen.
- Preisregulierung und politischer Druck auf Medikamentenpreise, insbesondere in den USA, belasten Margen und Planbarkeit.
- Produkthaftungsklagen und Rechtsstreitigkeiten können erhebliche Rückstellungen und Zahlungen verursachen und das Image beeinträchtigen.
Worauf du bei Johnson & Johnson achten solltest
Die Umsatzentwicklung je Segment ist besonders aufschlussreich, da sie zeigt, ob Pharmaerfolge und MedTech-Geschäft Patentabläufe und Preisdruck ausgleichen können.