Huber+Suhner HUBN.SW
Was macht Huber+Suhner?
Huber+Suhner ist ein Schweizer Anbieter von Komponenten und Systemlösungen für die elektrische und optische Verbindungstechnik. Das Sortiment umfasst Koaxial- und Glasfaserkabel, Steckverbinder, Adapter, konfektionierte Kabelsysteme, Antennen sowie Produkte für das Faserkabelmanagement wie Module und Verteilergestelle. Hinzu kommen Anschlusssysteme für Elektrofahrzeuge.
Das Geschäft gliedert sich in die Segmente Industry, Communication und Transportation. Kunden sind unter anderem Netzbetreiber und Ausrüster der Telekommunikation, Rechenzentren, Hersteller von Mess- und Medizintechnik, Luftfahrt- und Verteidigungsunternehmen sowie Bahn- und Fahrzeugindustrie. Der Umsatz entsteht überwiegend aus projekt- und serienbezogenen Lieferungen an Industriekunden. Wettbewerbsvorteile liegen in der Entwicklungskompetenz, der Fertigungstiefe, der Qualität unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen und der Nähe zu den Kunden über internationale Standorte. Im Markt konkurriert das Unternehmen mit global tätigen Spezialisten der Verbindungstechnik sowie mit regionalen Anbietern, vor allem in standardisierteren Produktbereichen.
Score-Profil
Rang gegenüber Kommunikationstechnik (17 Unternehmen). 10 = Spitze der Gruppe, 5 = Mitte. Berechnet aus den Kennzahlen unten, ohne KI.
Kennzahlen im Branchenvergleich
Bei Profitabilität und Qualität liegt Huber+Suhner im Mittelfeld der Gruppe Kommunikationstechnik (4,3/10). Beim Wachstum liegt das Unternehmen im unteren Fünftel der Gruppe Kommunikationstechnik (0,6/10). Bei der Bewertung (je höher, desto günstiger) liegt die Aktie unter dem Durchschnitt der Gruppe Kommunikationstechnik (4,0/10). Bei der Finanzkraft liegt Huber+Suhner über dem Durchschnitt der Gruppe Kommunikationstechnik (6,0/10).
| Kennzahl | Aktie | Median Gruppe | Einordnung |
|---|---|---|---|
| KGV (erwartet) | 23,6x | 18,6x | besser als 39 % |
| KGV (aktuell) | 42,9x | 38,1x | besser als 35 % |
| EV/EBITDA | 24,9x | 24,0x | besser als 41 % |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 3,6x | 3,0x | besser als 41 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 4,7x | 4,7x | besser als 50 % |
| Umsatzwachstum | 2,6 % | 19,0 % | besser als 9 % |
| Gewinnwachstum | -4,6 % | 13,7 % | besser als 3 % |
| Bruttomarge | 37,3 % | 49,6 % | besser als 26 % |
| Operative Marge | 9,0 % | 13,4 % | besser als 34 % |
| Nettomarge | 8,3 % | 6,7 % | besser als 62 % |
| Eigenkapitalrendite | 11,2 % | 11,2 % | besser als 50 % |
| Verschuldungsgrad (D/E) | 0,0 % | 76,5 % | besser als 97 % |
| Liquidität 3. Grades | 2,8x | 1,7x | besser als 74 % |
| Free-Cashflow-Rendite | -0,3 % | 2,5 % | besser als 9 % |
| Dividendenrendite | 1,2 % | 1,0 % | – |
| Ausschüttungsquote | 50,8 % | 37,2 % | – |
| Beta | 0,84 | 1,29 | – |
Bewertung: Was ist Huber+Suhner wert?
Zwei Bewertungswege – ein Discounted-Cashflow-Modell und die Bewertung mit den Median-Multiplikatoren der Branche – ergeben für Huber+Suhner eine Modell-Spanne von 133,96 CHF bis 163,77 CHF je Aktie.
5 Analysten, mittlere Empfehlung „Kaufen“, durchschnittliches Kursziel 248,20 CHF (+46,7 %).
Die vollständige DCF-Matrix, den Reverse-DCF (welches Wachstum der Kurs voraussetzt) und Szenarien enthält die Pro-Analyse.
Wovon das Geschäft abhängt
- Der Ausbau von Mobilfunk-, Glasfaser- und Rechenzentrumsnetzen bestimmt die Nachfrage im Segment Communication.
- Anspruchsvolle Anwendungen in Industrie, Bahn, Luftfahrt und Messtechnik sichern Nachfrage nach spezialisierten, langlebigen Verbindungslösungen.
- Technologische Entwicklungskompetenz und Fertigungseffizienz bestimmen, ob sich Produkte mit auskömmlichen Margen platzieren lassen.
Risiken
- Investitionszyklen von Netzbetreibern und Industriekunden führen zu schwankender Nachfrage und können Auslastung und Profitabilität belasten.
- Preisdruck durch internationale Wettbewerber, insbesondere bei standardisierten Produkten, kann die Margen einschränken.
- Währungsschwankungen, Rohstoffpreise und Lieferketten wirken auf Kosten und Ergebnis, da Produktion und Absatz international verteilt sind.
Worauf du bei Huber+Suhner achten solltest
Die operative Marge (EBIT-Marge) zeigt, ob das Unternehmen trotz zyklischer Nachfrage und Preisdruck seine Wertschöpfung und Kostenstruktur im Griff behält.