Comet Holding COTN.SW
Was macht Comet Holding?
Comet Holding ist ein Schweizer Technologiekonzern, der Röntgen- und Hochfrequenztechnik (RF) für industrielle Anwendungen entwickelt und fertigt. Das Geschäft gliedert sich in drei Bereiche: Plasma Control Technologies, X-Ray Systems und Industrial X-Ray Modules. Der größte Bereich liefert Vakuumkondensatoren, RF-Generatoren und Impedanzanpassungsnetzwerke, mit denen Plasmaprozesse bei der Herstellung von Speicherchips und Flachbildschirmen präzise gesteuert werden.
Die übrigen Bereiche liefern kompakte Röntgenquellen und Röntgensysteme für die zerstörungsfreie Prüfung, etwa mittels Computertomografie, sowie Röntgenmodule für industrielle Anwendungen. Zu den Kunden zählen vor allem Ausrüster der Halbleiterindustrie und Hersteller von Prüf- und Inspektionssystemen. Comet positioniert sich als spezialisierter Komponenten- und Systemlieferant in Nischenmärkten mit hohen technischen Anforderungen. Enge Entwicklungspartnerschaften mit Kunden und lange Qualifizierungsprozesse stärken die Kundenbindung, machen das Unternehmen aber zugleich abhängig von wenigen großen Abnehmern.
Score-Profil
Rang gegenüber Mess- & Prüftechnik (18 Unternehmen). 10 = Spitze der Gruppe, 5 = Mitte. Berechnet aus den Kennzahlen unten, ohne KI.
Kennzahlen im Branchenvergleich
Bei Profitabilität und Qualität liegt Comet Holding im unteren Fünftel der Gruppe Mess- & Prüftechnik (1,9/10). Beim Wachstum liegt das Unternehmen im Mittelfeld der Gruppe Mess- & Prüftechnik (5,0/10). Bei der Bewertung (je höher, desto günstiger) liegt die Aktie unter dem Durchschnitt der Gruppe Mess- & Prüftechnik (3,0/10). Bei der Finanzkraft liegt Comet Holding im Mittelfeld der Gruppe Mess- & Prüftechnik (4,2/10).
| Kennzahl | Aktie | Median Gruppe | Einordnung |
|---|---|---|---|
| KGV (erwartet) | 20,1x | 19,9x | besser als 47 % |
| KGV (aktuell) | 166,4x | 45,4x | besser als 3 % |
| PEG-Ratio | 1,5x | 1,4x | besser als 43 % |
| EV/EBITDA | 60,5x | 19,7x | besser als 3 % |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 6,1x | 4,6x | besser als 25 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 8,9x | 3,9x | besser als 3 % |
| Umsatzwachstum | 5,6 % | 9,9 % | besser als 36 % |
| Gewinnwachstum | 33,1 % | 19,5 % | besser als 64 % |
| Bruttomarge | 39,0 % | 44,1 % | besser als 19 % |
| Operative Marge | 8,5 % | 16,2 % | besser als 14 % |
| Nettomarge | 3,3 % | 11,3 % | besser als 19 % |
| Eigenkapitalrendite | 5,0 % | 9,3 % | besser als 25 % |
| Verschuldungsgrad (D/E) | 27,8 % | 28,2 % | besser als 53 % |
| Liquidität 3. Grades | 2,5x | 2,4x | besser als 64 % |
| Free-Cashflow-Rendite | -0,6 % | 3,1 % | besser als 8 % |
| Dividendenrendite | 0,1 % | 0,5 % | – |
| Ausschüttungsquote | 25,0 % | 28,6 % | – |
| Beta | 1,72 | 1,13 | – |
Bewertung: Was ist Comet Holding wert?
Zwei Bewertungswege – ein Discounted-Cashflow-Modell und die Bewertung mit den Median-Multiplikatoren der Branche – ergeben für Comet Holding eine Modell-Spanne von 362,36 CHF bis 362,36 CHF je Aktie.
10 Analysten, mittlere Empfehlung „Starker Kauf“, durchschnittliches Kursziel 527,80 CHF (+44,2 %).
Die vollständige DCF-Matrix, den Reverse-DCF (welches Wachstum der Kurs voraussetzt) und Szenarien enthält die Pro-Analyse.
Wovon das Geschäft abhängt
- Die Nachfrage nach Halbleiterausrüstung und damit die Investitionen der Chiphersteller prägen Umsatz und Auslastung im größten Segment.
- Technologiewechsel in der Chipfertigung erhöhen den Bedarf an präziser Plasmasteuerung und stützen den Wert der Komponenten pro Anlage.
- Der Bedarf an Prüf- und Inspektionstechnik in Industrie und Sicherheit treibt das Geschäft mit Röntgensystemen und Röntgenmodulen.
Risiken
- Die ausgeprägte Zyklik der Halbleiterbranche führt zu starken Schwankungen bei Aufträgen, Umsatz und Profitabilität.
- Wenige große Kunden aus der Halbleiterausrüstung bündeln einen erheblichen Teil des Geschäfts und besitzen entsprechende Verhandlungsmacht.
- Wechselkursschwankungen belasten die Ergebnisse, da Kosten überwiegend in Franken anfallen, Erlöse aber in anderen Währungen erzielt werden.
Worauf du bei Comet Holding achten solltest
Die operative Marge zeigt, wie gut das Unternehmen Fixkosten im Zyklus auslastet, da sie bei schwankender Nachfrage besonders stark reagiert.