Deutsche Telekom DTE.DE
Was macht Deutsche Telekom?
Die Deutsche Telekom ist einer der größten Telekommunikationskonzerne der Welt und bietet Mobilfunk, Festnetz, Breitband und Internetdienste sowie IT- und Digitallösungen an. Das Geld verdient der Konzern vor allem mit monatlichen Entgelten privater und geschäftlicher Kunden für Mobilfunk- und Festnetzanschlüsse, mit dem Verkauf von Endgeräten sowie mit Vorleistungen für Wiederverkäufer und virtuelle Netzbetreiber. Hinzu kommen Telekommunikations- und IT-Dienstleistungen für Geschäftskunden.
Das Geschäft gliedert sich in die Regionen Deutschland, USA und Europa sowie in die Bereiche Systemgeschäft und Konzernentwicklung. Besonders prägend ist die US-Tochter T-Mobile US, die einen großen Teil zu Umsatz und Ergebnis beiträgt. In Deutschland und mehreren europäischen Ländern zählt die Telekom zu den führenden Anbietern mit eigener Netzinfrastruktur. Die Wettbewerbsposition stützt sich auf Netzqualität, Kundenbasis und Größenvorteile, während der Markt von starker Konkurrenz und hohem Investitionsbedarf geprägt ist.
Score-Profil
Rang gegenüber Telekommunikation (17 Unternehmen). 10 = Spitze der Gruppe, 5 = Mitte. Berechnet aus den Kennzahlen unten, ohne KI.
Kennzahlen im Branchenvergleich
Bei Profitabilität und Qualität liegt Deutsche Telekom im Mittelfeld der Gruppe Telekommunikation (4,9/10). Beim Wachstum liegt das Unternehmen unter dem Durchschnitt der Gruppe Telekommunikation (3,8/10). Bei der Bewertung (je höher, desto günstiger) liegt die Aktie im Mittelfeld der Gruppe Telekommunikation (4,3/10). Bei der Finanzkraft liegt Deutsche Telekom im Mittelfeld der Gruppe Telekommunikation (5,8/10).
| Kennzahl | Aktie | Median Gruppe | Einordnung |
|---|---|---|---|
| KGV (erwartet) | 9,8x | 8,1x | besser als 35 % |
| KGV (aktuell) | 14,0x | 11,0x | besser als 29 % |
| PEG-Ratio | 1,8x | 1,7x | besser als 39 % |
| EV/EBITDA | 6,8x | 7,2x | besser als 62 % |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 1,0x | 1,0x | besser als 38 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 2,0x | 1,0x | besser als 23 % |
| Umsatzwachstum | 4,4 % | 3,6 % | besser als 62 % |
| Gewinnwachstum | -5,0 % | 0,0 % | besser als 15 % |
| Bruttomarge | 43,6 % | 56,9 % | besser als 21 % |
| Operative Marge | 24,1 % | 14,2 % | besser als 79 % |
| Nettomarge | 7,2 % | 9,1 % | besser als 38 % |
| Eigenkapitalrendite | 15,1 % | 12,0 % | besser als 59 % |
| Verschuldungsgrad (D/E) | 165,3 % | 94,3 % | besser als 38 % |
| Liquidität 3. Grades | 1,0x | 0,9x | besser als 79 % |
| Free-Cashflow-Rendite | 14,5 % | 10,0 % | besser als 57 % |
| Dividendenrendite | 4,0 % | 4,0 % | – |
| Ausschüttungsquote | 56,2 % | 46,2 % | – |
| Beta | 0,34 | 0,52 | – |
Bewertung: Was ist Deutsche Telekom wert?
Zwei Bewertungswege – ein Discounted-Cashflow-Modell und die Bewertung mit den Median-Multiplikatoren der Branche – ergeben für Deutsche Telekom eine Modell-Spanne von 20,97 EUR bis 28,72 EUR je Aktie.
18 Analysten, mittlere Empfehlung „Kaufen“, durchschnittliches Kursziel 36,26 EUR (+44,2 %).
Die vollständige DCF-Matrix, den Reverse-DCF (welches Wachstum der Kurs voraussetzt) und Szenarien enthält die Pro-Analyse.
Wovon das Geschäft abhängt
- Die Zahl der Mobilfunk- und Breitbandkunden sowie der durchschnittliche Erlös je Kunde bestimmen die wiederkehrenden Einnahmen.
- Die Entwicklung der US-Tochter T-Mobile US wirkt sich stark auf Umsatz, Ergebnis und Wechselkurseffekte aus.
- Effizienz im Netzbetrieb und der Ausbau von Glasfaser- und 5G-Netzen stützen Kundenbindung und Margen.
Risiken
- Intensiver Preiswettbewerb und regulatorische Eingriffe können Erlöse und Margen in den Kernmärkten unter Druck setzen.
- Netzausbau und Frequenzvergaben erfordern dauerhaft hohe Investitionen, die den Spielraum für Finanzen und Ausschüttungen begrenzen.
- Die Abhängigkeit vom US-Geschäft bringt Wechselkursrisiken und Konzentration auf einen einzelnen, hart umkämpften Markt mit sich.
Worauf du bei Deutsche Telekom achten solltest
Das bereinigte EBITDA nach Leasing sowie der freie Cashflow zeigen, wie viel operative Ertragskraft nach hohen Netzinvestitionen für Schuldenabbau und Ausschüttungen bleibt.