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Was macht BMW?
BMW ist ein Münchner Premiumhersteller von Automobilen und Motorrädern. Das Unternehmen vertreibt Fahrzeuge unter den Marken BMW, MINI und Rolls-Royce sowie Motorräder unter BMW Motorrad. Hinzu kommen Ersatzteile, Zubehör und Mobilitätsdienstleistungen. Der Vertrieb läuft überwiegend über selbstständige Händler und Niederlassungen weltweit.
Geld verdient der Konzern in drei Segmenten: Automobile als größtes Geschäft, Motorräder als kleineres Segment und Finanzdienstleistungen. Letzteres umfasst Kredit- und Leasingfinanzierung, Händler- und Kundenfinanzierung, Versicherungs- und Serviceprodukte sowie Flottenmanagement unter der Marke Alphabet. Im Wettbewerb steht BMW vor allem Mercedes-Benz und Audi im Premiumsegment gegenüber, zunehmend auch reinen Elektroherstellern und chinesischen Anbietern. Die Positionierung stützt sich auf Markenstärke, ein breites Antriebsangebot von Verbrenner über Hybrid bis Elektro und eine globale Produktionsstruktur.
Score-Profil
Rang gegenüber Autohersteller (10 Unternehmen). 10 = Spitze der Gruppe, 5 = Mitte. Berechnet aus den Kennzahlen unten, ohne KI.
Kennzahlen im Branchenvergleich
Bei Profitabilität und Qualität liegt BMW über dem Durchschnitt der Gruppe Autohersteller (7,7/10). Beim Wachstum liegt das Unternehmen im unteren Fünftel der Gruppe Autohersteller (1,5/10). Bei der Bewertung (je höher, desto günstiger) liegt die Aktie im Mittelfeld der Gruppe Autohersteller (4,7/10). Bei der Finanzkraft liegt BMW über dem Durchschnitt der Gruppe Autohersteller (6,4/10).
| Kennzahl | Aktie | Median Gruppe | Einordnung |
|---|---|---|---|
| KGV (erwartet) | 6,7x | 6,1x | besser als 31 % |
| KGV (aktuell) | 5,6x | 12,7x | besser als 92 % |
| PEG-Ratio | 1,3x | 0,6x | besser als 36 % |
| EV/EBITDA | 10,0x | 10,1x | besser als 58 % |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 0,3x | 0,3x | besser als 61 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 0,4x | 1,2x | besser als 75 % |
| Umsatzwachstum | -7,9 % | 1,0 % | besser als 5 % |
| Gewinnwachstum | -27,9 % | 0,0 % | besser als 25 % |
| Bruttomarge | 12,4 % | 11,9 % | besser als 55 % |
| Operative Marge | 5,2 % | 4,2 % | besser als 61 % |
| Nettomarge | 4,9 % | 0,9 % | besser als 95 % |
| Eigenkapitalrendite | 6,6 % | 1,5 % | besser als 95 % |
| Verschuldungsgrad (D/E) | 119,9 % | 129,3 % | besser als 55 % |
| Liquidität 3. Grades | 1,2x | 1,2x | besser als 45 % |
| Free-Cashflow-Rendite | 5,0 % | -5,5 % | besser als 93 % |
| Dividendenrendite | 7,7 % | 6,8 % | – |
| Ausschüttungsquote | 42,4 % | 50,4 % | – |
| Beta | 0,81 | 1,01 | – |
Bewertung: Was ist BMW wert?
Zwei Bewertungswege – ein Discounted-Cashflow-Modell und die Bewertung mit den Median-Multiplikatoren der Branche – ergeben für BMW eine Modell-Spanne von 38,78 EUR bis 63,16 EUR je Aktie.
18 Analysten, mittlere Empfehlung „Halten“, durchschnittliches Kursziel 67,77 EUR (+18,1 %).
Die vollständige DCF-Matrix, den Reverse-DCF (welches Wachstum der Kurs voraussetzt) und Szenarien enthält die Pro-Analyse.
Wovon das Geschäft abhängt
- Die Nachfrage nach Premiumfahrzeugen hängt von Konjunktur, Verbrauchervertrauen und Kaufkraft in den Hauptabsatzmärkten ab.
- Modellmix, Preisdurchsetzung und Ausstattungsvarianten bestimmen maßgeblich die Profitabilität des Automobilgeschäfts.
- Das Finanzdienstleistungsgeschäft liefert stabile Erträge aus Finanzierung und Leasing, abhängig von Zinsniveau und Restwerten.
Risiken
- Handelsbarrieren, Zölle und geopolitische Spannungen können Absatz, Lieferketten und Margen in wichtigen Märkten belasten.
- Der Wandel zur Elektromobilität erfordert hohe Investitionen und birgt Unsicherheit über Nachfragetempo und Wettbewerbsintensität.
- Strengere Emissionsvorschriften sowie Rückrufe oder Qualitätsprobleme können Kosten verursachen und das Markenimage beschädigen.
Worauf du bei BMW achten solltest
Die EBIT-Marge im Segment Automobile zeigt, wie gut Preisdurchsetzung, Modellmix und Kostenkontrolle zusammenwirken, unabhängig vom Ergebnisbeitrag der Finanzdienstleistungen.