Krones KRN.DE
Was macht Krones?
Krones ist ein Maschinen- und Anlagenbauer mit Sitz in Neutraubling, der Technik für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie entwickelt, fertigt und vertreibt. Das Angebot reicht von einzelnen Maschinen bis zu kompletten Linien für Prozess-, Abfüll- und Verpackungstechnik. Kunden sind vor allem Brauereien, Hersteller von Erfrischungsgetränken, Säften, Milch- und Molkereiprodukten sowie zunehmend Unternehmen der Nahrungsmittelbranche.
Das Geschäft gliedert sich in die Segmente Abfüll- und Verpackungstechnik, Prozesstechnik und Intralogistik. Neben dem Neumaschinengeschäft erzielt Krones Erlöse mit Service, Ersatzteilen, Modernisierungen und Recyclinglösungen, etwa für PET-Flaschen. Im Wettbewerb gehört das Unternehmen zu den weltweit führenden Anbietern in seinem Feld. Die Position stützt sich auf eine breite Produktpalette aus einer Hand, die Fähigkeit zur Linienintegration, ein globales Servicenetz und hohe Entwicklungskompetenz bei Themen wie Ressourceneffizienz und Digitalisierung. Konkurrenten sind andere internationale Maschinenbauer sowie spezialisierte regionale Anbieter.
Score-Profil
Rang gegenüber Spezialmaschinenbau (50 Unternehmen). 10 = Spitze der Gruppe, 5 = Mitte. Berechnet aus den Kennzahlen unten, ohne KI.
Kennzahlen im Branchenvergleich
Bei Profitabilität und Qualität liegt Krones im Mittelfeld der Gruppe Spezialmaschinenbau (4,3/10). Beim Wachstum liegt das Unternehmen unter dem Durchschnitt der Gruppe Spezialmaschinenbau (2,7/10). Bei der Bewertung (je höher, desto günstiger) liegt die Aktie im Spitzenfeld der Gruppe Spezialmaschinenbau (9,1/10). Bei der Finanzkraft liegt Krones über dem Durchschnitt der Gruppe Spezialmaschinenbau (6,4/10).
| Kennzahl | Aktie | Median Gruppe | Einordnung |
|---|---|---|---|
| KGV (erwartet) | 10,7x | 17,8x | besser als 91 % |
| KGV (aktuell) | 12,3x | 27,5x | besser als 92 % |
| PEG-Ratio | 0,7x | 1,7x | besser als 90 % |
| EV/EBITDA | 6,1x | 15,6x | besser als 93 % |
| Kurs-Umsatz-Verhältnis | 0,6x | 2,7x | besser als 91 % |
| Kurs-Buchwert-Verhältnis | 1,6x | 4,0x | besser als 85 % |
| Umsatzwachstum | 1,1 % | 7,3 % | besser als 21 % |
| Gewinnwachstum | 0,9 % | 12,9 % | besser als 33 % |
| Bruttomarge | 52,8 % | 40,4 % | besser als 85 % |
| Operative Marge | 4,7 % | 16,7 % | besser als 11 % |
| Nettomarge | 5,1 % | 10,3 % | besser als 23 % |
| Eigenkapitalrendite | 14,1 % | 12,9 % | besser als 53 % |
| Verschuldungsgrad (D/E) | 2,2 % | 48,4 % | besser als 95 % |
| Liquidität 3. Grades | 1,4x | 1,8x | besser als 31 % |
| Free-Cashflow-Rendite | 4,4 % | 3,3 % | besser als 67 % |
| Dividendenrendite | 2,5 % | 1,2 % | – |
| Ausschüttungsquote | 30,3 % | 30,9 % | – |
| Beta | 0,96 | 1,11 | – |
Bewertung: Was ist Krones wert?
Zwei Bewertungswege – ein Discounted-Cashflow-Modell und die Bewertung mit den Median-Multiplikatoren der Branche – ergeben für Krones eine Modell-Spanne von 66,79 EUR bis 276,77 EUR je Aktie.
10 Analysten, mittlere Empfehlung „Kaufen“, durchschnittliches Kursziel 141,80 EUR (+24,6 %).
Die vollständige DCF-Matrix, den Reverse-DCF (welches Wachstum der Kurs voraussetzt) und Szenarien enthält die Pro-Analyse.
Wovon das Geschäft abhängt
- Die Investitionsbereitschaft von Getränke- und Nahrungsmittelherstellern in neue Kapazitäten und Effizienzprojekte bestimmt den Auftragseingang maßgeblich.
- Ein wachsender Bestand installierter Anlagen sichert wiederkehrende Erlöse aus Service, Ersatzteilen und Modernisierungen.
- Nachhaltigkeitsanforderungen, etwa Recycling und geringerer Energie- und Wasserverbrauch, schaffen Nachfrage nach neuen Technologien.
Risiken
- Als zyklischer Investitionsgüterhersteller reagiert Krones empfindlich auf konjunkturelle Schwächen und zurückhaltende Investitionen der Kunden.
- Schwankungen bei Material-, Energie- und Lohnkosten sowie Lieferkettenstörungen können die Marge belasten.
- Große Projekte und internationale Aktivitäten bergen Abwicklungs-, Währungs- und geopolitische Risiken.
Worauf du bei Krones achten solltest
Die EBITDA-Marge zeigt, wie gut Krones Preise, Kosten und Projektabwicklung im Griff hat, was bei zyklischem Anlagenbau besonders relevant ist.